Pflegeversicherung von A-Z

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Test Pflegeversicherung

Ein Test für die private Pflegeversicherung bietet eine neutrale Bewertung der aktuellen Tarife am Markt. Von unabhängiger Stelle beurteilt, erhält der Versicherte mit jedem Vergleichstest einen Anhaltspunkt zur Beantwortung der Frage, ob der Versicherer ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anbietet. Darauf aufbauend fällt die Entscheidung für einen bestimmten Tarif deutlich leichter.

Aktuelle Ergebnisse erwünscht

  • Testergebnisse sollten immer aktuell sein
  • Testsieger-Prädikat wichtiges Entscheidungskriterium

So hat Stiftung Warentest geurteilt

  • HanseMerkur mit PA-Tarif zum Testsieger gekürt
  • DFV mit Tarif PZV ausgezeichnet

So hat Öko-Test bewertet

  • Untersucht wurden Kinder-Pflegeversicherungen
  • Testsieger SDK und DFV

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

So wichtig das Prädikat eines Testsiegers für die Kaufentscheidung ist, so maßgeblich ist ein individueller Versicherungsvergleich vorab. Ein Klick auf „Zum Versicherungsvergleich“ führt zum unabhängigen Online-Rechner.

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Tarifrechner mit 4.7 von 5 Punkten

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Häufig gestellte Fragen

  • Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

    Mit der Pflegeversicherung lässt sich gewährleisten, dass Pflegebedürftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgeführt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedürftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal für sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebedürftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei täglichen Verrichtungen, die regelmäßig wiederkehren, sowie Ernährung, Körperpflege, Mobilität und die Versorgung des Haushalts.

  • Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

    Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsächlich anfallenden Kosten übernimmt. Die private Pflegeversicherung trägt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebedürftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsächliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden, da die Prämien umso niedriger sind, umso jünger die versicherte Person ist.

  • Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

    Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro beträgt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhängig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswürdige Versicherungsverträge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kümmern, dies regelt der Versicherer.

  • Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

    Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

  • Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

    Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

  • Pflege Bahr – Was ist das?

    Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Darüber hinaus sollte die spätere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat für die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Weitere Informationen


Wer auf der Suche nach einer Vorsorge für den Pflegefall ist, sucht meist eine beste Pflegeversicherung, die alle Ansprüche perfekt erfüllt. Doch obwohl gute Pflegeversicherungen nach aktuellen Verbrauchertests durchaus am Markt erhältlich sind, muss man wissen, dass es die ideale Versicherung für den Pflegefall für jeden Bedarf nicht gibt. Jeder Versicherte hat unterschiedliche Bedürfnisse, und letztlich bringt jeder Versicherte eine eigene finanzielle Basis mit, auf die der Versicherungsschutz für den Pflegefall abzustimmen ist. Doch wer auf eine aktuelle Bewertung der Pflegeversicherungen achtet, ist auf einem guten Weg, die ideale Versicherung für den persönlichen Bedarf zu finden. Deshalb ist es wichtig, vor dem Vertragsabschluss einen Vergleichstest der Pflegeversicherungen zu analysieren. Er wird zeigen, mit welchen Resultaten gute Pflegeversicherungen im Test abgeschnitten haben.

Anbieter

Betrachtet man eine Pflegeversicherung im Test, muss man daran denken, dass sich solche Analysen nur auf die ergänzende Pflegeversicherung + Test beziehen werden. Die gesetzliche Pflege-Pflichtversicherung wird von Stiftung Warentest oder von Öko-Test in der Regel nicht analysiert, da die Leistungen gesetzlich vorgegeben sind. Doch schon die gesetzlich geförderte Pflege-Bahr als Produkt der privaten Pflegeversicherer wird regelmäßig vom Verbraucherschutz analysiert. Wer weiß, dass die besten Pflegeversicherungen in den Analysen von Stiftung Warentest und Co. bei den privaten Anbietern zu finden sind, weiß auch, welche Form der Unterstützung er für den Pflegefall zu erwarten hat. Letztlich geht es in jedem Pflegestufen Test um Versicherungsprodukte, die ein Pflegegeld oder eine Pflegerente im Pflegefall zahlen. Die Höhe der Leistung kann frei vereinbart werden, so deckt der Versicherte seinen persönlichen Versicherungsbedarf ideal ab. Wer von Anfang an Klarheit darüber hat, welche Ergebnisse er aus einem Pflegestufe Test zu erwarten hat, wird es einfacher haben, die Testergebnisse in Bezug auf den eigenen Versicherungsbedarf zu interpretieren. So ist es auch für einen Laien möglich, von den neutralen Testergebnissen zu profitieren.

Aktuelle Ergebnisse erwünscht

Möchte man die Pflegevorsorge im Test betrachten und diese unabhängige Analyse als Basis für die Wahl des persönlichen Versicherungsschutzes verwenden, ist es ratsam, sich auf einen aktuellen Test zu beziehen. Im Pflegeversicherung Test 2013 wurden selbstverständlich die aktuellen Tarife dieses Jahres betrachtet, während die Pflegeversicherungen im Test des Jahres 2012 heute nicht mehr aktuell sein müssen. Da man aber immer auf der Suche nach dem günstigsten Tarif mit den besten Leistungen ist, sollte man bei der Betrachtung der Testergebnisse auf die aktuellsten Ergebnisse abstellen. In der Regel ist das allerdings kein Problem, da Stiftung Warentest, Finanztest und Co. in regelmäßigen Abständen Analysen der aktuellen Versicherungstarife durchführen. Somit findet sich immer ein neues Testergebnis, das als Basis für die Entscheidungsfindung heranzuziehen ist. Unabhängig davon ist das Prädikat eines Testsiegers immer ein gutes Verkaufsargument für jeden Tarif. Ein Pflegeversicherung Testsieger von Stiftung Warentest oder Öko-Test wurde von unabhängiger Stelle für sein Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet. Der Versicherte beruft sich mit seiner Entscheidung für einen Testsieger auf ein neutrales Testurteil, das nach transparenten Kriterien ermittelt wurde. Deshalb ist auch ein Testresultat aus dem letzten Jahr für den Kunden ein gutes Argument, sich für einen Kandidaten zu entscheiden.

So hat Stiftung Warentest geurteilt

Im Mai 2013 hat Stiftung Warentest letztmalig die beste Pflegeversicherung im Test beurteilt. Nach diesem Pflegeversicherungen Testbericht zeichnete sich die HanseMerkur mit dem Tarif PA und dem Gesamturteil 1,3 durch sehr gute Leistungen aus. Auf dem zweiten Platz landete ebenfalls die HanseMerkur, hier wurde der Tarif PA um den Zusatz PZ für Beitragsfreiheit ergänzt. Die Deutsche Familienversicherung wurde mit dem Tarif PZV und dem Gesamturteil 1,5 auf den dritten Rang gewählt. So wichtig die Pflegeversicherungen Testsieger von Stiftung Warentest waren und so eindeutig die HanseMerkur aus Hamburg im Test die beste Pflegeversicherung stellte, so sehr erstaunte das ausnehmend harte Urteil über die staatlich geförderte Pflege-Bahr als zusätzliche Absicherung für den Pflegefall. Die Pflege-Bahr wurde im Jahr 2013 ins Leben gerufen. Mit einer staatlichen Förderung in Höhe von 60 Euro pro Jahr sieht sie zwar nur eine recht geringe Ergänzung der gesetzlichen Pflege-Versicherung vor, doch immerhin erlaubt sie dem Versicherten, seine Versorgungslücke im Pflegefall mit überschaubaren eigenen Mitteln zu schließen. Dass die Pflege-Bahr dennoch nur einen Teil der Versorgungslücke abdecken kann, ist allgemein anerkannt. Dieser Aufgabe kommt sie allerdings gerade für einkommensschwache Versicherte nach. Vor diesem Hintergrund wurde das harte Urteil von Stiftung Warentest zur Pflege-Bahr durchaus kontrovers diskutiert.

So hat Öko-Test bewertet

Auch Öko-Test hat als direkter Konkurrent zu Stiftung Warentest im Jahr 2013 einen Test zur Pflegeversicherung durchgeführt. Hier wurden im Test die Pflegeversicherungen betrachtet, die eine zusätzliche Absicherung für Kinder garantieren. Bei Kindern ist der Pflegebedarf meist noch deutlich höher als bei Erwachsenen und bei alten Menschen, denn die staatliche Unterstützung ist vergleichsweise gering. Deshalb muss man einen erheblichen Teil der Pflegekosten aus eigener Tasche zahlen, wenn Kinder zum Pflegefall werden. Als Testsieger der Pflegeversicherung bei Öko-Test erwies sich im Juni 2013 unter 17 untersuchten Tarifen der Tarif Deutschlandpflege Unisex Flex 1+2+3+Dynamik von der Deutschen Familienversicherung erwiesen. Auch der Tarif PS0D+PS1D+PS2D+PS3D von der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK) hat außerordentlich gut abgeschnitten. Analysiert wurden nur Tarife, die in Pflegestufe 3 mindestens eine Leistung von 3.000 Euro pro Monat gewährten, die eine dynamische Erhöhung der Leistungen vorsahen und die eine Beitragsbefreiung im Leistungsfall garantierten. Von den insgesamt 17 untersuchten Tarifen konnten sich acht mit sehr guten Ergebnissen behaupten.

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Die Ergebnisse von Stiftung Warentest und Öko-Test aus dem Jahr 2013 zeigen, dass es durchaus gute und günstige Tarife für die Pflegeversicherung am Markt gibt. Gerade deshalb ist ein sorgfältiger Tarifvergleich so wichtig, bevor man einen Vertrag abschließt. Dabei kann gerne ein Testsieger-Tarif in die engere Wahl einbezogen werden, doch ob er für den Versicherten wirklich die perfekte Absicherung bietet, muss ein unabhängiger Tarifvergleich zeigen. Er wird schnell und komfortabel mit einem Klick auf den Online-Rechner unter „Zum Versicherungsvergleich“ durchgeführt.