Pflegeversicherung von A-Z

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  • Finanzieller Schutz im Pflegefall
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Stiftung Warentest Pflegeversicherung

Wer sich mit dem Gedanken an den Abschluss einer zusätzlichen Pflegeversicherung beschäftigt, sollte zunächst die einschlägigen Testergebnisse analysieren. Sie belegen, welche Tarife nach unabhängiger Prüfung ein interessantes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Auf der Basis solcher Testergebnisse führt ein ebenso unabhängiger, aber immer individueller Versicherungsvergleich zum besten Versicherungsprodukt für den persönlichen Bedarf.

Stiftung Warentest steht für Unabhängigkeit

  • Unabhängiges Institut für Verbraucherschutz
  • Testverfahren sind transparent und nachvollziehbar

Die Pflegeversicherung im Test 2013

  • Pflege-Bahr insgesamt eher negativ bewertet
  • Testsieger bei Pflegetagegeld HanseMerkur und DFV

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Nach der Analyse der unabhängigen Testergebnisse zeigt ein individueller Versicherungsvergleich, welcher Tarif für den Versicherten am besten geeignet ist. Der Vergleich wird online mit dem Versicherungsrechner unter „Zum Versicherungsvergleich“ durchgeführt.

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Häufig gestellte Fragen

  • Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

    Mit der Pflegeversicherung lässt sich gewährleisten, dass Pflegebedürftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgeführt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedürftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal für sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebedürftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei täglichen Verrichtungen, die regelmäßig wiederkehren, sowie Ernährung, Körperpflege, Mobilität und die Versorgung des Haushalts.

  • Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

    Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsächlich anfallenden Kosten übernimmt. Die private Pflegeversicherung trägt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebedürftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsächliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden, da die Prämien umso niedriger sind, umso jünger die versicherte Person ist.

  • Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

    Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro beträgt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhängig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswürdige Versicherungsverträge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kümmern, dies regelt der Versicherer.

  • Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

    Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

  • Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

    Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

  • Pflege Bahr – Was ist das?

    Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Darüber hinaus sollte die spätere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat für die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Weitere Informationen


Der letzte Pflegeversicherung Vergleich von Stiftung Warentest liegt erst wenige Monate zurück. Im Mai 2013 wurde die Pflegeversicherung von Stiftung Warentest in einer unabhängigen Analyse betrachtet. Das Ergebnis war überzeugend, denn im Pflegeversicherung Test von Stiftung Warentest sind einige der etablierten Versicherer durch sehr gute Ergebnisse aufgefallen. Ein Pflegeversicherung Testsieger von Stiftung Warentest ist für jeden Versicherten eine solide Empfehlung, denn wer sich für seine Entscheidung von einem Pflegeversicherung Test von Stiftung Warentest leiten lässt, greift auf ein unabhängiges und transparentes Testergebnis zurück. Allerdings fiel der Pflegeversicherung Vergleich von Stiftung Warentest im Frühjahr 2013 durch ein sehr hartes Urteil zur staatlich geförderten Pflege-Bahr auf. Wer sich für diese Pflegeversicherung nach Stiftung Warentest entscheidet, erhält vordergründig nur eine geringe Absicherung im Pflegefall. Trotzdem bietet ein Pflegeversicherung Testsieger von Stiftung Warentest auch bei der Pflege-Bahr ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das angesichts des geringen Eigenanteils des Versicherten eine solide Absicherung im Pflegefall erbringt.

Anbieter

Im Test betrachtet Stiftung Warentest die Pflegeversicherung der privaten Pflegeversicherungen. Dagegen sind die Pflegeversicherungen im Vergleich von Stiftung Warentest nicht einbezogen, soweit es sich um die gesetzliche Pflegeabsicherung handelt. Gesetzliche Pflegeversicherungen im Vergleich von Stiftung Warentest sind letztlich kaum zu bewerten, da die Versicherungsprämien und die Leistungen vom Gesetzgeber vorgegeben sind. Somit besteht auch keine Notwendigkeit, diese Pflegeversicherungen von Stiftung Warentest unabhängig untersuchen zu lassen. Wer allerdings auf private Pflegeversicherungen im Vergleich bei Stiftung Warentest abstellt, ist mit einem Testergebnis sehr gut beraten. Alle Pflegeversicherungen von Stiftung Warentest sind transparent und unabhängig bewertet, die Analyse erfolgt mit mathematischen und statistischen Methoden. Deshalb gilt ein Pflegeversicherungen Vergleich von Stiftung Warentest als sehr aussagekräftig und verständlich. Für den Versicherten ist eine Stiftung Warentest Pflegeversicherung immer eine gute Entscheidung, denn sie steht für ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis.

Stiftung Warentest steht für Unabhängigkeit

Ein Stiftung Warentest Pflegeversicherung Testsieger wird auf der Basis eines unabhängigen Analyseverfahrens ermittelt. Der Stiftung Warentest Pflegeversicherungen Vergleicht hat also für den Verbraucher den großen Vorteil, alle Vor- und Nachteile von Versicherungsprodukten objektiv zu bewerten und Stärken und Schwächen aufzuzeigen. Wenn im Test eine Pflegeversicherung von Warentest mit Prädikat ausgezeichnet wurde, deutet das insgesamt auf ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis hin. Ein Stiftung Warentest Pflegeversicherung Testsieger wird sich somit durch gute Leistungen und geringe Einschränkungen von der Masse abheben. Auch sollte er im Stiftung Warentest Pflegeversicherungen Vergleich durch hohe Pflegegeldzahlungen bei insgesamt niedrigen Beiträge auffallen. In jedem Fall weiß der Verbraucher nach einem Test zur Pflegeversicherung von Warentest sicher, dass ein mit Prädikat belegter Tarif in die engere Wahl einbezogen werden sollte, wenn es darum geht, eine solide Vorsorge für den späteren Pflegefall aufzubauen.

Die Pflegeversicherung im Test 2013

Der letzte Vergleich zur Pflegeversicherung von Stiftung Warentest wurde im Mai 2013 veröffentlicht. Auffallend war dabei zunächst die deutliche Kritik an der staatlich unterstützen Pflege-Bahr-Versicherung. Sie wurde für Versicherte ins Leben gerufen, die mit einem überschaubaren Eigenanteil durch eine lange Laufzeit eine attraktive Vorsorge für den Pflegefall aufbauen wollen. Allerdings ist sie als Ergänzung der Pflege-Pflichtversicherung und einer ungeförderten privaten Pflegeversicherung zu verstehen, da die Pflege-Bahr die Versorgungslücke im Pflegefall nicht schließen kann. Genau hier setzt die Kritik von Warentest an, sie erachtet die Pflege-Bahr als nicht ausreichend zur ausschließlichen Absicherung im Pflegefall. Doch genau diesen Zweck wollte die Pflege-Bahr niemals erfüllen. Im Vergleich der Pflegeversicherung von Stiftung Warentest wurden im Mai 2013 insgesamt 23 Tarife untersucht, die ein Pflegetagegeld zahlen. Zum Testsieger der Warentest Pflegeversicherungen wurde die HanseMerkur mit dem Tarif PA gekürt. Betrachtet wurden Preise und Leistungen für einen 45 Jahre alten Modellkunden, das Angebot wurde mit der Auszeichnung „Sehr gut“ und der Note 1,3 bewertet. Auf den zweiten Platz gelangte der Tarif PZV von der Deutschen Familienversicherung (DFV). Das Angebot für einen gleichaltrigen Modellkunden wurde mit „Sehr gut“ oder 1,5 beurteilt. Auf den nächsten Plätzen der Warentest Pflegeversicherungen folgten der Tarif ProME Pflegeplus von der Mecklenburgischen mit der Note 1,7, der PZT Komfort von der LVM mit einer 1,8 und der PflegePremiumPlus von der BayerischenBeamten-Krankenkasse, welcher mit der Note 1,9 ausgezeichnet wurde.

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Für jeden Interessenten ist ein Testergebnis von Stiftung Warentest von großer Bedeutung bei der Kaufentscheidung. Warentest ist ein unabhängiges Institut, das nicht verpflichtet ist, einem Versicherer ungerechtfertigt positive Testbescheide auszustellen. Dennoch muss jeder Versicherte wissen, dass ein individueller Tarifvergleich dringend nötig ist, bevor man sich für den Vertragsabschluss entscheidet. Nur ein eigens auf den persönlichen Versicherungsbedarf abgestimmter Vergleich wird zeigen, welcher Tarif für den Versicherten wirklich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Ein Online-Tarifvergleich wird mit dem Rechner unter „Zum Versicherungsvergleich“ erstellt.