Pflegeversicherung von A-Z

Informieren – Vergleichen – Online abschließen

  • Finanzieller Schutz im Pflegefall
  • Tarife ohne Gesundheitsprüfung
  • Testsieger kostenlos vergleichen

Pflegeversicherung Probleme

Die Pflege-Pflichtversicherung wird von den gesetzlichen Pflegekassen und den privaten Krankenversicherungen getragen. Beide Versorgungssysteme sehen sich mit steigender Nachfrage nach Pflegeplätzen konfrontiert, die einem knappen Angebot gegenüber stehen.

Steigender Bedarf als Kernproblem

  • Eine überalternde Gesellschaft sorgt für hohen Pflegebedarf
  • Kapazität an Pflegeeinrichtungen und Fachkräften ist begrenzt
  • Nachfrageüberhang lässt Kosten steigen

Private Absicherung erforderlich

  • Pflege-Pflichtversicherung kann Pflegekosten nicht mehr decken
  • Versorgungslücke erfordert private Absicherung

Private Pflegeversicherung in der Kritik

  • Geförderte Pflege-Bahr reicht nicht zur Bedarfsdeckung
  • Pflegerente und Pflegetagegeld sind optimierungsbedürftig

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Für eine solide Absicherung im Pflegefall ist eine sorgfältige Bedarfsanalyse notwendig. Ein Tarifvergleich kann mit einem Online-Rechner durchgeführt werden. Er wird mit dem Feld „Zum Versicherungsvergleich“ aufgerufen.

13 Personen bewerten unseren
Tarifrechner mit 4.7 von 5 Punkten

Waren diese Informationen hilfreich?

7 von 10 Personen finden diese Informationen hilfreich.
NeinJa

Häufig gestellte Fragen

  • Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

    Mit der Pflegeversicherung lässt sich gewährleisten, dass Pflegebedürftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgeführt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedürftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal für sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebedürftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei täglichen Verrichtungen, die regelmäßig wiederkehren, sowie Ernährung, Körperpflege, Mobilität und die Versorgung des Haushalts.

  • Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

    Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsächlich anfallenden Kosten übernimmt. Die private Pflegeversicherung trägt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebedürftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsächliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden, da die Prämien umso niedriger sind, umso jünger die versicherte Person ist.

  • Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

    Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro beträgt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhängig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswürdige Versicherungsverträge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kümmern, dies regelt der Versicherer.

  • Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

    Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

  • Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

    Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

  • Pflege Bahr – Was ist das?

    Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Darüber hinaus sollte die spätere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat für die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Weitere Informationen


Die gesetzliche Pflegeversicherung ist das jüngste Standbein im deutschen Sozialversicherungssystem. Im Jahr 1995 ins Leben gerufen, sieht sie sich mit der Problematik einer immer älter werdenden Generation konfrontiert, deren Bedarf an Pflege durch vorhandene Einrichtungen nicht mehr zu decken ist. Als logische Konsequenz wird Pflege zum unbezahlbaren Gut, das neben der gesetzlichen Pflege-Pflichtversicherung eine private Absicherung erforderlich macht. Doch auch die private Pflegeversicherung steht vor vielen Herausforderungen, und letztlich hilft nur eine solide und rechtzeitige Absicherung, damit man dem Pflegefall gelassen entgehen sehen kann.

Anbieter

Die Pflegeversicherung Probleme treffen sowohl die gesetzliche wie auch die private Pflegeversicherung. In der Pflegeversicherung gilt ebenso wie in der Krankenversicherung eine Versicherungspflicht. Damit muss jeder Erwachsene eine Pflegeversicherung vorweisen können. Wird an der Pflegeversicherung Kritik laut, dann betrifft sie selten diese Pflichtversicherung. Vielmehr geht es bei der negativen Pflegeversicherung Beurteilung meistens darum, dass der zunehmende Bedarf an Pflege nicht mehr bereitzustellen ist. Die privaten Pflegeversicherer sehen sich ähnlicher Pflegeversicherung Kritik ausgesetzt, und auch die Pflegeversicherung Probleme sind ähnlich gehalten. Bei näherem Hinsehen wird klar, dass der privaten Vorsorge eine große Bedeutung zukommt, will man die Probleme bei Pflegeversicherungen in den Griff bekommen.

Steigender Bedarf als Kernproblem

Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter. Daraus entstehen die wichtigsten Pflegeversicherung Probleme. Mit vorhandenen Einrichtungen und dem gegebenen Personal ist dieser Bedarf nicht mehr zu decken. Damit sind gleichzeitig die wichtigsten Probleme der Pflegeversicherungen umrissen. Somit sind staatliche wie private Maßnahmen erforderlich, um die Pflegeversicherung Probleme dauerhaft und zuverlässig unter Kontrolle zu bekommen. Doch nicht nur das System der gesetzlichen Pflegeversicherung ist zu überdenken. Der steigende Bedarf ist eines der größten Pflegeversicherung Probleme. Er sorgt dafür, dass die Kosten für eine Betreuung im Alter durch die Leistungen der Pflegeversicherung nicht zu decken sind. Das ist gleichzeitig eine wichtige Pflegeversicherung Kritik, denn die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung decken maximal 30 Prozent der Kosten ab, die im Pflegefall entstehen. Um diese Probleme bei Pflegeversicherungen zu minimieren, ist jeder Versicherte gehalten, private Vorsorge zu treffen. Doch genau hier setzt eine weitere negative Pflegeversicherung Beurteilung an.

Private Absicherung erforderlich

Zur Ergänzung der gesetzlichen Pflegeversicherung ist eine private Absicherung unverzichtbar, um die Deckungslücke von über 60 Prozent zwischen den gesetzlichen Leistungen und den Pflegekosten abzudecken. Dazu hat der Gesetzgeber zum 01. Januar 2013 eine geförderte Pflegeversicherung ins Leben gerufen. Doch auch sie kann die Herausforderungen der Pflegeversicherungen nicht lösen. Vielmehr sind die Kosten einer Pflege auch mit einer geförderten Pflegeversicherung nicht abzudecken, womit weitere Probleme bei Pflegeversicherungen umrissen sind. Wer im Alter solche Probleme der Pflegeversicherungen vermeiden will, muss eine zusätzliche private Absicherung treffen. Nur dann ist man sicher, die bestehenden Probleme bei Pflegeversicherungen lösen zu können. Doch auch bei der privaten Pflegeversicherung gibt es eine Fülle von Herausforderungen, die noch nicht gelöst sind.

Private Pflegeversicherung in der Kritik

Im Wesentlichen sieht die private Pflegeversicherung eine Pflegerente oder ein Pflegetagegeld als Leistung vor, beide sind mit einer zusätzlichen privaten Pflegeversicherung abzuschließen. Doch auch hier sind Probleme bei den Pflegeversicherungen nicht von der Hand zu weisen, denn häufig gilt ein Pflegetagegeld als wenig flexibel, und es ist nicht zur freien Verwendung. Deshalb empfehlen unabhängige Analysehäuser die Pflegerente als ergänzende private Absicherung. Sie kann mit flexiblen Leistungen abgeschlossen werden, auch bieten sich mehr und mehr Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen als Kombination mit einer Pflegerente an. Solche Kombinationsprodukte sollen helfen, die Probleme der Pflegeversicherungen mit privater Absicherung zu beseitigen.

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Wer frühzeitig etwas gegen die Versorgungslücke im Pflegefall tun will, wird die Probleme der Pflegeversicherungen ernst nehmen und eine private Absicherung abschließen. Im besten Fall kombiniert man eine geförderte Pflegeversicherung mit einer privaten Zusatzabsicherung. Damit leistet man sich einen Rundum-Schutz, der die Probleme der Pflegeversicherungen zuverlässig umgehen sollte. Vor dem Vertragsabschluss ist ein unabhängiger Tarifvergleich dringend angeraten. Er wird unter dem Feld „Zum Versicherungsvergleich“ aufgerufen und ermöglicht den sofortigen Online-Vertragsabschluss.