Pflegeversicherung von A-Z

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Pflegetagebuch 2013

Ein Pflegestufe Pflegetagebuch: Definition

  • Pflegegeld gibt es nur bei einer Pflegestufe
  • Pflegestufe wird durch einen Gutachter vom MDK festgestellt
  • Pflegetagebuch hilft diesem bei seiner Arbeit
  • Pflegetagebuch schlüsselt also die Pflege nach Arbeit und Zeitaufwand auf
  • Pflegetagebuch gibt auch selbst Aufschluss darüber, ob Antrag auf Pflegestufe Sinn macht

Die Inhalte von einem Pflegestufen Tagebuch

  • Arzt kann bei Erstellung helfen
  • Bestimmte Inhalte sollten immer vorkommen
  • Körperpflege
  • Hilfe beim Stuhlgang sowie beim Wasserlassen
  • Hilfe beim Essen
  • Besonderes (z.B. Umlagern)
  • Hauswirtschaftliche Versorgung
  • Erschwernisse bei der Pflege (z.B. hohes Körpergewicht)

Beispiel für ein Pflegestufe Pflegetagebuch

  • Empfehlenswert ist das Rasterverfahren
  • Gesamtpflegezeit wird mit den exakten Uhrzeiten für jeweils einen Bereich notiert
  • Alle zugehörigen Untertätigkeiten werden vermerkt
  • Beispiel für Untertätigkeiten bei Besonderes: Umlagern, Hilfe beim Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung, Hilfe bei sonstigen Gängen, Hilfe beim Treppensteigen
  • Zahlreiche Mustervordrucke im Netz (z.B. bei den Verbraucherzentralen)

Reichen die Zeiten aus dem Pflegestufen Tagebuch? Berechnen Sie dies jetzt

Das Pflegetagebuch hilft Ihnen aber nur dann, wenn Sie zugleich auch wissen, ob die verrichteten Arbeiten auch ausreichen, um eine Pflegestufe zu erhalten. Ob die Zeiten genügen, können Sie mit unserer Hilfe ganz einfach herausfinden. Unserer Rechner sagt Ihnen, welche Pflegestufe Sie mit Ihrem Pflegeaufwand erreichen. Klicken Sie dazu einfach auf den folgenden Button.

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Tarifrechner mit 4.7 von 5 Punkten

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Häufig gestellte Fragen

  • Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

    Mit der Pflegeversicherung lässt sich gewährleisten, dass Pflegebedürftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgeführt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedürftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal für sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebedürftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei täglichen Verrichtungen, die regelmäßig wiederkehren, sowie Ernährung, Körperpflege, Mobilität und die Versorgung des Haushalts.

  • Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

    Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsächlich anfallenden Kosten übernimmt. Die private Pflegeversicherung trägt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebedürftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsächliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden, da die Prämien umso niedriger sind, umso jünger die versicherte Person ist.

  • Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

    Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro beträgt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhängig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswürdige Versicherungsverträge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kümmern, dies regelt der Versicherer.

  • Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

    Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

  • Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

    Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

  • Pflege Bahr – Was ist das?

    Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Darüber hinaus sollte die spätere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat für die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Weitere Informationen


Pflegegeld aus der gesetzlichen Pflegekasse erhält man erst dann, wenn die zu pflegende Person in eine der drei Pflegestufen eingestuft wird. Die Entscheidung darüber trifft ein Gutachten, das von einem Arzt des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) erstellt wird. Um dem Gutachter bei seiner Arbeit zu helfen und selbst ein Bild darüber zu gewinnen, ob überhaupt Hoffnung auf eine Pflegestufe besteht, sollte man ein Pflegestufen Tagebuch führen. Ein solches Pflegestufe Tagebuch zeigt auf, welche pflegerischen Tätigkeiten ausgeübt worden sind und wie viel Zeit dafür aufzuwenden war.

Die Inhalte von einem Pflegestufen Tagebuch

Bei der Erstellung von einem Pflegestufe Pflegetagebuch kann ein Arzt helfen. Gleiches gilt auch für erfahrene Pfleger. Folgende Inhalte sollten in einem solchen Pflegestufe Tagebuch jedoch stets vermerkt sein: Körperpflege (Waschen, An- und Auskleiden), Hilfe beim Stuhlgang sowie beim Wasserlassen, Hilfe beim Essen, Besonderes (z.B. Umlagern, Hilfe beim Treppensteigen), Hauswirtschaftliche Versorgung (z.B. Einkaufen) und etwaige Punkte, welche die Pflege erschweren können. Hierzu zählt beispielsweise der Umstand, dass die zu pflegende Person mehr als 80 Kilogramm wiegen könnte oder unter Versteifungen am Körper leidet und deshalb nur noch eingeschränkt beweglich ist. Natürlich muss ein Pflegetagebuch jeweils auch das aktuelle Datum nennen.

Beispiel für ein Pflegestufe Pflegetagebuch

Im Netz gibt es zahlreiche Beispiele für ein Pflegestufen Tagebuch. Empfehlenswert ist, dass man sich bei diesem für das einfache Rastermuster entscheidet. Hierbei werden die Inhalte in verschiedenen Blöcken abgehandelt. Dabei wird erst einmal die Dauer der Hilfe insgesamt (Uhrzeiten von bis) erfasst. Anschließend werden in dem Pflegestufe Tagebuch die einzelnen Unterpunkte durch Kreuze markiert, die genau ausgeübt werden. Bei „Besonderes“ lauten diese beispielsweise Umlagern, Hilfe beim Verlassen sowie beim Wiederaufsuchen der eigenen Wohnung, Unterstützung bei täglichen Fahrten wie z.B. zum Arzt und Hilfe beim Treppensteigen. Alternativ können auch jeweils die Einzelzeiten notiert und anschließend für einen Block addiert werden. Der Gutachter braucht diese Angaben, um so herauszufinden, ob er dem Pflegestufe Pflegetagebuch trauen kann.

Reichen die Zeiten aus dem Pflegestufen Tagebuch? Berechnen Sie dies jetzt

Wenn Sie Ihr Pflegestufe Tagebuch geführt haben, möchten Sie aus verständlichen Gründen wissen, ob Ihr Pflegeaufwand für eine Pflegestufe reicht. Wir können Ihnen dabei helfen, dies herauszufinden. Mit der Hilfe unseres Rechners können Sie ganz einfach die Minuten addieren und erfahren ob der Wert für eine Pflegestufe genügt und wenn ja, für welche. Klicken Sie hierfür einfach auf den nachfolgenden Button und machen Sie sich so schnell ein Bild, ob Sie Geld aus der Pflegekasse bekommen können.