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Pflegestufe Down Syndrom

Bei Kindern mit Down Syndrom steigt mit zunehmendem Alter meist die Pflegebedürftigkeit. Um Leistungen aus der Pflegeversicherung zu erhalten, muss ein Antrag auf Pflegegeld gestellt werden. Grundvoraussetzung für den Erhalt von Pflegeleistungen ist die Bewilligung eine Pflegestufe für das Kind.

Pflegeleistungen für Kinder mit Down Syndrom

  • Antragsverfahren identisch zur Beantragung von Leistungen für Erwachsene
  • Antragsformulare bei der Geschäftsstelle vor Ort oder als Download im Internet
  • damit Leistungen bewilligt werden, muss eine Einstufung in eine Pflegestufe erfolgen

Einstufung in eine Pflegestufe

  • Einstufung erfolgt auf Basis eines MDK-Gutachtens über die Schwere der Pflegebedürftigkeit

Ermittlung des Pflegebedarfs bei Down Syndrom Kindern

  • bei Kindern wird der Pflegebedarf mit dem von gesunden Kindern gleichen Alters verglichen
  • als Pflegebedarf gilt nur der Bedarf, der über den gesunder Kinder gleichen Alters hinausgeht
  • Feststellung erfolgt anhand einer Entwicklungstabelle
  • Kriterien zur Feststellung: Körperpflege, Ernährung, Mobilität

Tipp zur Beantragung einer Pflegestufe für ein Kind mit Down Syndrom

  • Führen eines Pflegetagebuchs vor der Beantragung der Pflegestufe

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Ein ausreichender Versicherungsschutz durch eine Zusatzpflegeversicherung ist wichtig, wenn im Pflegefall finanzielle Engpässe vermieden werden sollen. Berechnen Sie mit dem seiteninternen Tarifrechner die besten und günstigsten Tarife. Zum Tarifrechner gelangen Sie durch einen Klick auf den blauen Button “Zum Versicherungsvergleich”. Nach der Tarifberechnung kann eine Zusatzpflegeversicherung direkt online abgeschlossen werden.

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Häufig gestellte Fragen

  • Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

    Mit der Pflegeversicherung lässt sich gewährleisten, dass Pflegebedürftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgeführt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedürftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal für sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebedürftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei täglichen Verrichtungen, die regelmäßig wiederkehren, sowie Ernährung, Körperpflege, Mobilität und die Versorgung des Haushalts.

  • Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

    Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsächlich anfallenden Kosten übernimmt. Die private Pflegeversicherung trägt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebedürftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsächliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden, da die Prämien umso niedriger sind, umso jünger die versicherte Person ist.

  • Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

    Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro beträgt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhängig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswürdige Versicherungsverträge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kümmern, dies regelt der Versicherer.

  • Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

    Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

  • Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

    Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

  • Pflege Bahr – Was ist das?

    Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Darüber hinaus sollte die spätere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat für die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Weitere Informationen


Über kurz oder lang spielen finanzielle Hilfen bei der Betreuung eines Kindes mit Down Syndrom eine Rolle. Die Eltern müssen davon ausgehen, dass zusätzliche finanzielle Belastungen durch die Behinderung ihres Kindes unausweichlich sind. Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung oder einer Zusatzversicherung zu beantragen, gehört zu den gängigen finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten. Um Leistungen zu erhalten, muss zunächst eine Pflegestufe bei Down Syndrom beantragt werden.

Pflegegeld beantragen für Down Syndrom Kinder

Kinder mit Down Syndrom bedürfen einer lebenslangen und ständigen Betreuung und Pflege. Das mag bei noch kleinen Kindern noch nicht so stark ins Gewicht fallen, denn auch gesunde Babys bedürfen einer Rundum-Betreuung und Pflege. Wird das Kind mit Down Syndrom älter, müssen sich die Eltern jedoch darauf einstellen, dass unter Umständen berufliche Einschränkungen durch die Behinderung ihres Kindes in Kauf genommen werden müssen. Hinzu kommen zusätzliche Aufwendungen für den erhöhten Pflege- und Betreuungsbedarf des Kindes, die die Haushaltskasse zusätzlich belasten. Um den finanziellen Mehraufwand zumindest teilweise aufzufangen, entscheiden sich viele Eltern dazu, Pflegegeld zu beantragen für Down Syndrom Kinder. Grundsätzlich gleicht das Verfahren der Antragsstellung bei Kindern mit Down Syndrom dem allgemeinen Verfahren. Leistungen aus der Pflegeversicherung sind nicht an ein bestimmtes Alter gebunden. Für Kinder kann genau wie für Erwachsene jeden Alters Pflegegeld beantragt werden. Um Leistungen zu erhalten, muss ein Antragsformular bei der gesetzlichen oder/und der privaten Pflegeversicherung ausgefüllt und eingereicht werden. Die entsprechenden Formulare gibt es bei der Versicherung - häufig auch als Download auf der Homepage des Versicherers. Damit letztendlich Leistungen bewilligt werden, muss der Pflegebedürftige zunächst in eine Pflegestufe eingestuft werden. Mitunter müssen eine Menge Formulare ausgefüllt werden, um Pflegegeld zu beantragen für Down Syndrom Kinder. Die ortsansässigen Beratungsstellen der gesetzlichen Pflegeversicherung sind gute Ansprechpartner, um kompetente Hilfe und Unterstützung zu erhalten.

Einstufung in eine Pflegestufe bei Down Syndrom

Auch für Kinder mit Down Syndrom gelten die allgemein gültigen Pflegestufen 0 bis III. Auch das Leistungsspektrum ist mit dem für Erwachsene identisch. Wird eine Pflegestufe bei Down Syndrom beantragt, erfolgt die Einstufung ebenfalls durch die gesetzliche Pflegeversicherung. Dazu erstellt der MDK (medizinischer Dienst der Krankenkassen) zunächst ein Gutachten über die Schwere der Pflegebedürftigkeit des Kindes. Auf der Grundlage diese Gutachtens ermittelt die Versicherung den Pflegebedarf und nimmt letztendlich die Einstufung vor.

Pflegegeld beantragen bei Down Syndrom - Ermittlung des Pflegebedarfs

Im Vergleich zu Erwachsenen gibt es bei Kindern im Allgemeinen und bei Kindern mit Down Syndrom im Speziellen wichtige Unterscheide bei der Ermittlung des Pflegebedarfs. Anders als bei Erwachsenen ist bei Kindern nicht der reine Pflegebedarf entscheidend. Stattdessen wird das Kind mit Down Syndrom mit einem gesunden Kind gleichen Alters verglichen. Diese Vorgehensweise liegt darin begründet, dass auch gesunde Kinder ein gewisses Maß an Pflegebedürftigkeit haben. Grundlage zur Feststellung des zusätzlichen Pflegebedarfs bei Kindern mit Down Syndrom ist eine sogenannte Entwicklungstabelle, in der alle Pflegekriterien, aufgeteilt in Körperpflege, Ernährung und Mobilität, erfasst sind. Der tatsächliche Pflegeaufwand bei einem Kind mit Down Syndrom wird nach Lebensalter minutengenau dem Pflegeaufwand bei einem gesunden Kind gleichen Alters gegenüber gestellt. Als Pflegebedarf und damit für die Einstufung in eine Pflegestufe bei Down Syndrom relevant, zählt nur der zusätzliche Pflegebedarf aufgrund der Behinderung.

Pflegegeld beantragen für Down Syndrom Kinder - Pflegetagebuch führen

Um Pflegegeld zu beantragen für Down Syndrom Kinder, erleichtert die Führung eines Pflegetagebuches die Einstufung in eine Pflegestufe bei Down Syndrom. In einem Pflegetagebuch wird jede Tätigkeit zur Körperpflege, jede Hilfe zur Mobilität sowie alle prophylaktischen Pflegetätigkeiten minutengenau erfasst. Liegt ein Pflegetagebuch über einen längeren Zeitraum vor, kann die Einstufung in eine Pflegestufe bei Down Syndrom wesentlich einfacher von der Pflegeversicherung vorgenommen werden. Dennoch ist die Anerkennung einer Pflegestufe bei Kindern mit Down Syndrom bereits im ersten Lebensjahr eher die Ausnahme. Mit steigendem Lebensalter des Kindes steigt auch die Wahrscheinlichkeit, eine der Pflegestufen für das Kind bewilligt zu bekommen und damit Leistungen aus der Pflegeversicherung zu erhalten.

Angebote vergleichen und Kosten berechnen

Eine Pflegebedürftigkeit kann bei Menschen jeden Alters vorliegen. Daher ist ein umfassender Versicherungsschutz im Pflegefall wichtig. Mit unserem seiteninternen Tarifrechner ermitteln Sie die besten und günstigsten Tarife zur privaten Pflegeversicherung. Klicken Sie auf das blaue Feld "Zum Versicherungsvergleich", um mit der Tarifberechnung zu beginnen.