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Pflegestufe CFS

CFS ist eine chronische und sehr anstrengende Krankheit, für die es leider nur wenig Möglichkeiten der Linderung oder gar Heilung gibt. Die Betroffenen fühlen sich schlapp und antriebslos und können sich mitunter noch nicht einmal selbst versorgen.

Merkmale CFS

  • ständiger Erschöpfungszustand
  • Krankheit kann recht unterschiedlich aufgeprägt sein
  • von Müdigkeit bis völlige Abhängigkeit von pflegenden Personen ist alles möglich

Pflegestufe CFS

  • Betroffene werden je nach Grad der Erkrankung in die entsprechende Pflegestufe eingestuft
  • Einstufung reicht von Pflegestufe I bis Pflegestufe III
  • Antrag auf Pflegestufe muss bei der Pflegekasse der Krankenkasse gestellt werden

Pflegestufen vergleichen & Leistungen berechnen

Damit auch sie genau wissen, in welche Pflegestufe Sie oder ein anderer Betroffener der Krankheit CFS eingestuft werden, können Sie bereits im Vorfeld mit Hilfe unseres Vergleichsrechners die Pflegestufe wie auch die möglichen Leistungen berechnen. Den Vergleichsrechner finden Sie über den Button „Zum Vergleichsrechner“.

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Häufig gestellte Fragen

  • Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

    Mit der Pflegeversicherung lässt sich gewährleisten, dass Pflegebedürftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgeführt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedürftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal für sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebedürftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei täglichen Verrichtungen, die regelmäßig wiederkehren, sowie Ernährung, Körperpflege, Mobilität und die Versorgung des Haushalts.

  • Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

    Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsächlich anfallenden Kosten übernimmt. Die private Pflegeversicherung trägt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebedürftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsächliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden, da die Prämien umso niedriger sind, umso jünger die versicherte Person ist.

  • Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

    Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro beträgt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhängig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswürdige Versicherungsverträge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kümmern, dies regelt der Versicherer.

  • Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

    Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

  • Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

    Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

  • Pflege Bahr – Was ist das?

    Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Darüber hinaus sollte die spätere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat für die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Weitere Informationen


Das Chronische Erschöpfungs Syndrom – kurz CFS – ist eine Erkrankung, die für viele Betroffene eine extreme Einschränkung in den alltäglichen Lebensbereichen bedeutet. Diese Erkrankung ist so hinderlich, dass kein normaler Alltag möglich ist. Da sie bisher nur wenig erforscht ist, kann auch niemand genau sagen, wie den Betroffenen effektiv und ganzheitlich geholfen werden kann.

CFS - Was ist das eigentlich?

Allein in Deutschland sind rund 300.000 Menschen an CFS erkrankt. Sie sind permanent müde und kraftlos. Dies geht soweit, dass sie mitunter noch nicht einmal das Bett verlassen können oder an den Rollstuhl gefesselt sind, weil sie nicht die Kraft finden, mit Schwung in den Tag zu starten. Viele Ärzte erkennen die Krankheit nicht als solche und tun sich schwer, eine passende Therapie vorzuschlagen. Mitunter kommt es sogar vor, dass die Betroffenen von Außenstehenden als Simulanten abgestempelt werden, weil sie es sich nicht vorstellen können, dass man sich so erschöpft fühlen kann.

Gesunde Menschen tanken beim Schlafen neue Kraft für die kommenden Aufgaben. CFS-Betroffene können noch so tief und fest schlafen. Sie sind bereits nach kleinsten geistigen wie auch körperlichen Anstrengungen so erschöpft, dass sie sich nicht weiter in das Tagesgeschehen einbringen können. Wird die Krankheit erkannt, so kann den Betroffenen mit Hilfe einer Pflegestufe CFS geholfen werden. Denn je nachdem, wie ausgeprägt die Krankheit ist, kann der Betroffene in eine Pflegestufe für CFS eingestuft werden und es ist möglich, entsprechende Pflegeleistungen in Anspruch zu nehmen, die aus eigenen finanziellen Mitteln vielleicht nicht bezahlt werden könnten.

Die Einstufung in die Pflegestufe wegen CFS

CFS ist eine lähmende Krankheit, die sich in unterschiedlicher Intensität zeigen kann. Manche Patienten sind nur permanent müde und unkonzentriert. Andere hingegen können noch nicht einmal alleine essen, sich ankleiden oder sich pflegen. Kein Wunder, dass die meisten Patienten arbeitsunfähig sind. Je nachdem, wie intensiv die Krankheit ausgeprägt und fortgeschritten ist, erfolgt auch die Einstufung in die Pflegestufe für CFS.

Die Einstufung in die Pflegestufe CFS orientiert sich wie bei allen anderen Pflegebedürftigen am Gesundheitszustand. Je schlechter dieser ist und je mehr Hilfe benötigt wird, umso höher auch die Pflegestufe. Und so kann es sein, dass einige CFS-Patienten in Pflegestufe I eingestuft werden und andere sogar in Pflegestufe II.

Der Antrag auf Pflegestufe bei CFS

Der Antrag eine Pflegestufe bei CFS muss bei der Pflegekasse der eigenen Krankenkasse gestellt werden. Dies kann formlos oder mit Hilfe eines vorgefertigten Formulars erledigt werden. Die Pflegekasse wird den Antrag überprüfen und den MDK – den Medizinischen Dienst der Krankenkasse – mit einer Begutachtung des Betroffenen beauftragen. Der MDK schaut, dabei sehr genau, wie eingeschränkt die alltäglichen Abläufe sind und in welchem Umfang Hilfe benötigt wird.

Nach der Einstufung kann der Betroffene überlegen, ob der die Leistungen der Pflegekasse aus der Pflegestufe CFS als Pflegegeld oder als Sachleistungen in Anspruch nehmen möchte. Auch eine Kombination beider Leistungen ist jederzeit möglich.