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Ermäßigter Pflegeversicherungsbeitrag 2013

Ermäßigter Beitrag der Pflegeversicherung: Gibt es das?

  • Leitsatz: Pflegeversicherung folgt Krankenversicherung
  • Ermäßigter Beitragssatz in der Krankenversicherung bei Verzicht auf Krankengeld
  • Allerdings generell kein ermäßigter Beitrag in der Pflegeversicherung
  • Es gibt allerdings eine Ausnahme hierbei

Warum ist ein verminderter Pflegeversicherungsbeitrag generell nicht möglich?

  • Die Beiträge in der Pflegeversicherung sind für Ermäßigungen zu niedrig
  • Beitrag liegt bei 2,05 Prozent – Arbeitnehmer zahlen zumeist nur 1,025 Prozent
  • So besteht kein finanzieller Spielraum für Ermäßigungen
  • Soldaten, die früher Ermäßigungen bekommen konnten, erhielten z.B. lediglich Nachlässe in der Höhe von zehn Basispunkten

Verminderter Beitragssatz zur Pflegeversicherung: Studenten sind die Ausnahme

  • Studenten erhalten als einzige Personengruppe Beitragsermäßigungen
  • Sie sind Mitglied der Student Pflegeversicherung
  • Beitrag bis zum Ende des 23. Lebensjahres (wenn nicht familienversichert): 11,64 Euro monatlich
  • Anschließender Beitrag: 13,13 Euro monatlich
  • Beitragsermäßigung für Studenten endet mit dem Ende des 14. Fachsemesters oder des 30. Lebensjahres

Jetzt die Kosten für die Pflegeversicherung berechnen

Mit unserem Rechner, den Sie über den an diesen Text folgenden Link erreichen, können Sie Ihren Beitrag zur Pflegeversicherung berechnen. Die abstrakte Zahl übersetzen Sie auf diese Weise in einen konkreten Beitrag. So erfahren Sie, ob Sie möglicherweise noch einen finanziellen Spielraum für eine private Zusatzversicherung für die Pflege haben. Für diese können Sie bei uns ebenfalls die Anbieter vergleichen und die Kosten berechnen.

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Häufig gestellte Fragen

  • Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

    Mit der Pflegeversicherung lässt sich gewährleisten, dass Pflegebedürftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgeführt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedürftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal für sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebedürftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei täglichen Verrichtungen, die regelmäßig wiederkehren, sowie Ernährung, Körperpflege, Mobilität und die Versorgung des Haushalts.

  • Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

    Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsächlich anfallenden Kosten übernimmt. Die private Pflegeversicherung trägt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebedürftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsächliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden, da die Prämien umso niedriger sind, umso jünger die versicherte Person ist.

  • Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

    Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro beträgt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhängig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswürdige Versicherungsverträge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kümmern, dies regelt der Versicherer.

  • Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

    Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

  • Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

    Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

  • Pflege Bahr – Was ist das?

    Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Darüber hinaus sollte die spätere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat für die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Weitere Informationen


Immer wieder erkundigen sich vor allem Selbständige, ob ein ermäßigter Beitrag der Pflegeversicherung bezogen werden kann. Der Hintergrund nach der Frage, ob ein ermäßigter Beitragssatz zur Pflegeversicherung erhalten werden kann, liegt bei der Krankenversicherung. Hier können Personen, die im Berufsleben stehen, aber keinen Anspruch auf Krankengeld wünschen, einen tieferen Beitrag zahlen. Da die Pflegeversicherung der „Krankenversicherung folgt“, wie es von Experten heißt, ist die Frage also eigentlich nur logisch, ob auch bei der Pflegeversicherung ein verminderter Beitrag gezahlt werden kann. Die Antwort fällt jedoch in aller Regel so aus: Ein ermäßigter Pflegeversicherungsbeitrag ist generell nicht möglich. Komplett korrekt ist dies jedoch nicht. So gibt es durchaus Momente, in denen ein verminderter Beitragssatz zur Pflegeversicherung gezahlt werden kann.

Warum ist ein verminderter Pflegeversicherungsbeitrag generell nicht möglich?

Es stimmt zwar, dass die Pflegeversicherung der Krankenversicherung folgt, doch dies bezieht sich primär auf den Ort, an dem die beiden Versicherungen sein müssen – nämlich dem gleichen System und dem identischen Versicherer. Der Merksatz kann sich aber nicht auf die Leistungen oder Beiträge beziehen. Der ermäßigte Beitragssatz für die Krankenversicherung liegt bei 14,9 Prozent. Der komplette Beitragssatz für die Pflegeversicherung liegt im Jahr 2013 bei 2,05 Prozent. Der Arbeitnehmeranteil liegt mit 1,025 Prozent (in Sachsen bei 1,525 Prozent als Ausgleich für den Buß- und Bettag) noch einmal deutlich darunter. Ein ermäßigter Beitragssatz zur Pflegeversicherung hat also kaum Spielraum. Die Gruppe, von denen ein ermäßigter Pflegeversicherungsbeitrag bezahlt werden konnte, war deshalb schon immer sehr klein. Soldaten gehörten beispielsweise früher einmal dazu. Ihr reduzierter Beitrag zur Pflegeversicherung lag allerdings gerade einmal zehn Punkte unter dem eigentlichen Beitragssatz. Viel Spielraum dafür, dass Pflegeversicherung und verminderter Beitrag zusammenpassten, bestand also nie.

Verminderter Beitragssatz zur Pflegeversicherung: Studenten sind die Ausnahme

Man muss dabei bedenken, dass Bezieher von ALG II bzw. Sozialhilfe die entsprechenden Beiträge ohnehin nicht selbst zahlen müssen. In ihrem Fall übernimmt der Staat diese Aufgabe. In Ihrem Fall ist also kein reduzierter Beitrag zur Pflegeversicherung nötig. Heute gibt es deshalb nur noch eine Personengruppe, bei der ein verminderter Pflegeversicherungsbeitrag auftritt. Studenten dürfen weniger bezahlen. Sie sind – so sind nicht ohnehin noch familienversichert sind – Mitglied der Student Pflegeversicherung. Bis zu dem Ende ihres 23. Lebensjahres zahlen sie 11,64 Euro in die Pflegeversicherung ein und ab dann 13,13 Euro. Diese Regelung erlischt mit Vollendung ihres 30. Lebensjahres oder aber mit dem Ende ihres 14. Fachsemesters.

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Die Prozentangaben geben Ihnen allerdings keinen Aufschluss über die realen Kosten für Ihre Pflegeversicherung. Sie wissen beispielsweise nicht, ob Sie vielleicht nicht noch finanziellen Spielraum haben, um eine private Zusatzversicherung abzuschließen. Wir helfen Ihnen dabei, dies herauszufinden. Durch einen Klick auf den folgenden Button gelangen Sie zu unserem internen Rechner und können völlig kostenlos und unverbindlich die Kosten für die Pflegeversicherung berechnen. Auf Wunsch können Sie bei uns auch Anbieter vergleichen. Testen Sie es!