Pflegeversicherung von A-Z

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Daniel Bahr “Pflege WG”

Als es hieß: „Bahr will Pflege-WGs fördern“, da schauten alle erst ein wenig ungläubig und konnten das Vorhaben nicht richtig verstehen. Doch jetzt, mit einem Blick auf den Fachkräftemangel im Bereich der Pflege, den fehlenden Heimplätzen und dem demografischen Wandel kann der Weg in eine WG eine gute Alternative sein. Denn was bei jungen Menschen seit Generationen gut funktioniert, kann auch im Alter klappen.

Vorteile

  • Zuschuss für WG Gründung vom Staat
  • Anhebung der Pflegeleistungen
  • niemand muss alleine alt werden oder in ein Heim gehen, wenn er keine komplette Pflege und Betreuung benötigt
  • das selbstbestimmte Leben steht weiter im Vordergrund

Pflege WG Informationen abrufen und Leistungen berechnen

Mit unserem Vergleichsrechner können Sie die finanziellen Möglichkeiten, die eine Pflege WG bietet, genau durchrechnen. Den Rechner erreichen Sie über den Button „Zum Vergleichsrechner“.

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Häufig gestellte Fragen

  • Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

    Mit der Pflegeversicherung lässt sich gewährleisten, dass Pflegebedürftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgeführt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedürftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal für sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebedürftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei täglichen Verrichtungen, die regelmäßig wiederkehren, sowie Ernährung, Körperpflege, Mobilität und die Versorgung des Haushalts.

  • Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

    Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsächlich anfallenden Kosten übernimmt. Die private Pflegeversicherung trägt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebedürftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsächliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden, da die Prämien umso niedriger sind, umso jünger die versicherte Person ist.

  • Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

    Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro beträgt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhängig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswürdige Versicherungsverträge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kümmern, dies regelt der Versicherer.

  • Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

    Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

  • Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

    Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

  • Pflege Bahr – Was ist das?

    Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Darüber hinaus sollte die spätere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat für die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Weiterführende Fragen

Weitere Informationen


Pflege in Deutschland ist nicht nur teuer, sondern auch sehr aufwendig. Zudem fehlen Pflegekräfte und Pflegeplätze in stationären Einrichtungen, um all die pflegebedürftigen Menschen optimal versorgen zu können. Deshalb wird immer wieder nach Alternativen zur Pflege gesucht. Möglichkeiten, bei denen eine gute Betreuung und Pflege möglich ist, die Betroffenen aber trotz alledem so lange wie nur möglich frei und ungezwungen leben können. Eine solche Möglichkeit stellt die Bahr Pflege-WG dar. Bahr will Pflege-WGs fördern, um nicht nur die Betroffenen finanziell besser zu stellen, sondern ihnen auch ein angenehmes Leben in einer Wohngruppe bieten zu können. Doch wie funktioniert die Daniel Bahr Pflege WG? Und was muss man für die Pflege WG Bahr tun?

Was ist eine Bahr Pflege-WG?

In einer Daniel Bahr Pflege WG können sich mehrere Pflegebedürftige zusammenfinden, die sich eine Wohnung teilen und dort die Pflege abrufen, die sie benötigen. Funktionieren kann eine Pflege WG Bahr dann, wenn die Bewohner noch keine „Rund-um-die-Uhr Betreuung“ benötigen und ihren Alltag in der Gemeinschaft noch selbst gestalten können. Als Anreiz für die Gründung einer Bahr Pflege-WG gibt es vom Staat einen Zuschuss, der sich pro Person auf rund 2.500 Euro belaufen kann. Der Zuschuss kann für das Herrichten der Wohnung und des Wohnumfeldes genutzt werden. Zudem können die Leistungen aus der Pflegeversicherung je nach Pflegestufe auch in der Daniel Bahr Pflege WG abgerufen werden.

Bahr will Pflege-WGs fördern – wie geht das?

Als es hieß:“Bahr will Pflege-WGs fördern“, haben sicherlich viele diesen Vorstoß im ersten Moment für nicht umsetzbar gehalten. Ältere und noch dazu pflegebedürftige Menschen in einer WG – das klappt nicht. So auf jeden Fall die Meinung vieler Menschen. Doch sie haben sich geirrt. Es klappt – und das sogar sehr gut. In einer Pflege WG Bahr finden sich Menschen mit unterschiedlichen Pflegebildern zusammen. Sie können in kleiner Gruppen ihren Lebensabend verbringen und können sich untereinander helfen. Der Pflegedienst, der hier kommen muss, kommt nicht nur zu einer Person, sondern zu mehreren Personen, was ihm mehr Zeit pro Person bringt, da der Anfahrtsweg wegfällt. Bei einer Bahr Pflege-WG profitieren somit die Bewohner und der Pflegedienst.

Mehr Geld in einer Daniel Bahr Pflege WG

Um den Anreiz für diese Wohnform zu erhöhen und den Menschen den Schritt in eine Pflege WG Bahr zu erleichtern, will der Staat diese Wohnform besonders fördern. Zum einen gibt es den bereits oben erwähnten Zuschuss von rund 2.500 Euro pro Person, den jeder WG Bewohner abrufen kann. Zusätzlich sollen auch die Geldleistungen und die Sachleistungen angehoben werden. Rund 150 Euro soll es mehr geben. Eine Summe bei der man sich solch einen Schritt durchaus überlegen kann. Besonders dann, wenn man sich dadurch das Pflegeheim erspart oder nicht alleine den Lebensabend verbringen muss.