Pflegeversicherung von A-Z

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Pflege Bahr von “VGH”

Eine private Pflegezusatzversicherung mit staatlicher Förderung ist in Form der Förderpflege mit Pflege Bahr beim VGH erhältlich.

staatliche Förderung

  • ab einem Mindestbeitrag von 15 Euro Monat – staatliche Förderung von 5 Euro monatlich

Leistungen Förderpflege VGH

  • in Pflegestufe 0 – 10 Prozent
  • in Pflegestufe 1 – 20 Prozent
  • in Pflegestufe 2 – 30 Prozent
  • in Pflegestufe 3 – 100 Prozent

Abschlussvoraussetzungen

  • abschließen kann jedes Mitglied in der gesetzlichen oder einer privaten Pflichtpflegeversicherung ab 18 Jahren
  • keine Gesundheitsprüfung

Leistungseinschränkungen

  • nach dem Abschluss 5 Jahre Wartezeit
  • Ausnahme: Pflegebedürftigkeit nach Unfall

Angebote vergleichen & Kosten berechnen

Nutzen Sie unseren seiteninternen Tarifrechner für einen Versicherungsvergleich der besten und günstigsten Angebote zur Pflegezusatzversicherung mit staatlicher Förderung. Auf den Tarifrechner gelangen Sie über das Feld „Zum Versicherungsvergleich“. Nach der Tarifberechnung haben Sie die Möglichkeit, eine Pflegezusatzversicherung online abzuschließen.

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Häufig gestellte Fragen

  • Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

    Mit der Pflegeversicherung lässt sich gewährleisten, dass Pflegebedürftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgeführt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedürftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal für sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebedürftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei täglichen Verrichtungen, die regelmäßig wiederkehren, sowie Ernährung, Körperpflege, Mobilität und die Versorgung des Haushalts.

  • Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

    Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsächlich anfallenden Kosten übernimmt. Die private Pflegeversicherung trägt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebedürftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsächliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden, da die Prämien umso niedriger sind, umso jünger die versicherte Person ist.

  • Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

    Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro beträgt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhängig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswürdige Versicherungsverträge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kümmern, dies regelt der Versicherer.

  • Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

    Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

  • Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

    Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

  • Pflege Bahr – Was ist das?

    Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Darüber hinaus sollte die spätere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat für die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Anbieter im Überblick:

Weitere Informationen


Die realen Kosten im Pflegefall sind erheblich höher als die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Eine private Vorsorge zur Schließung der Kostenlücke ist deshalb sinnvoll. Eine Pflegezusatzversicherung mit staatlicher Förderung ist ein Möglichkeit. Eine Zusatzversicherung kann mit Pflege Bahr beim VGH abgeschlossen werden.

Pflege ist teuer

Im Pflegefall kommen hohe Kosten auf den Betroffenen zu. So muss für die Pflege in einem Pflegeheim schon heute mit monatlichen Kosten zwischen 3000 und 3500 Euro gerechnet werden. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der anfallenden Kosten. Eine relativ neu Form der Pflegezusatzversicherung ist die Förderpflege nach Pflege Bahr. Dabei handelt es sich um eine Zusatzversicherung mit staatlicher Förderung. Eine Zusatzversicherung ist auch mit Pflege Bahr beim VGH erhältlich. Ab einem monatlichen Mindestbeitrag von 15 Euro zahlt der Staat einen Zuschuss zum Versicherungsbeitrag von 5 Euro je Monat oder 60 Euro im Jahr.

Die Leistungen der Förderpflege nach Pflege Bahr beim VGH

Der Tarif Pflege Bahr vom VGH leistet ein individuell vereinbartes Pflegetagegeld von mindestens 600 Euro in Pflegestufe 3. Dieses wird, unabhängig von der Pflegeart, anteilmäßig nach Pflegestufe ausgezahlt. So erhalten Pflegebedürftige mit der Pflegestufe 0 10 Prozent des vereinbarten Pflegegeldes. Bei Einstufung in die Pflegestufe 1 leistet die Zusatzversicherung mit Pflege Bahr des VGH 20 Prozent, in Pflegestufe 2 30 Prozent des vereinbarten Satzes. In der Pflegestufe 3 wird das Pflegetagegeld in kompletter Höhe ausgezahlt.

Abschlussvoraussetzungen und Leistungseinschränkungen

Die Zusatzversicherung mit Pflege Bahr des VGH kann von allen Versicherten in der gesetzlichen oder einer privaten Pflichtpflegeversicherung ab 18 Jahren abgeschlossen werden. Zum Abschluss ist keine Gesundheitsprüfung erforderlich. Für den Leistungsfall besteht jedoch eine Wartezeit von 5 Jahren. Ausgenommen ist die Pflegebedürftigkeit nach Unfall.

Angebote vergleichen & Kosten berechnen

Private Vorsorge für den Pflegefall ist wichtig, denn die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt nur einen Teil der Pflegekosten. Die Tarife zur privaten Pflegezusatzversicherung mit Pflege-Bahr-Förderung können in ihren Leistungen und Beiträgen recht unterschiedlich ausfallen. Klicken Sie auf das Feld „Zum Versicherungsvergleich“ und berechnen Sie mit unserem Vergleichsrechner die besten Tarife.