Pflegeversicherung von A-Z

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Pflege Bahr von “UKV”

Die Förderpflege mit Pflege Bahr von der UKV bietet einen zusätzlichen Versicherungsschutz für den Pflegefall und wird durch eine staatliche Prämie gefördert.

Vorteile und Bedingungen der UKV Förderpflege

  • Abschluss für Mitglieder der gesetzlichen Pflegeversicherung ab 18 Jahren möglich
  • keine Gesundheitsprüfung
  • staatliche Prämie von 5 Euro pro Monat ab einem Monatsbeitrag von 15 Euro
  • UKV übernimmt die Beantragung und Verrechnung der Förderung
  • Kombination der Förderpflege mit den Tarifen PflegeOptimal und PflegePremium möglich
  • Pflegegeld zur freien Verfügung
  • 5 Jahre Wartezeit außer bei Pflegebedürftigkeit durch Unfall

Leistungshöhe

  • Pflegestufe 0 oder 1 zwanzig Prozent des vereinbarten Pflegegeldes
  • Pflegestufe 2 vierzig Prozent des vereinbarten Pflegegeldes
  • Pflegestufe 3 einhundert Prozent des vereinbarten Pflegegeldes

Angebote vergleichen & Kosten berechnen

Über den Button „Zum Versicherungsvergleich“ gelangen Sie auf unseren Tarifrechner. Er berechnet die besten und günstigsten Pflegezusatzversicherungen mit Pflege-Bahr-Förderung für Sie. Im Anschluss an den Tarifvergleich haben Sie die Möglichkeit, eine Versicherung online abzuschließen.

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Häufig gestellte Fragen

  • Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

    Mit der Pflegeversicherung lässt sich gewährleisten, dass Pflegebedürftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgeführt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedürftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal für sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebedürftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei täglichen Verrichtungen, die regelmäßig wiederkehren, sowie Ernährung, Körperpflege, Mobilität und die Versorgung des Haushalts.

  • Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

    Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsächlich anfallenden Kosten übernimmt. Die private Pflegeversicherung trägt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebedürftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsächliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden, da die Prämien umso niedriger sind, umso jünger die versicherte Person ist.

  • Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

    Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro beträgt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhängig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswürdige Versicherungsverträge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kümmern, dies regelt der Versicherer.

  • Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

    Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

  • Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

    Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

  • Pflege Bahr – Was ist das?

    Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Darüber hinaus sollte die spätere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat für die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Anbieter im Überblick:

Weitere Informationen


Pflegebedürftigkeit kann jeden zu jeder Zeit treffen. Um im Pflegefall die finanzielle Belastung möglichst gering zu halten, wird eine bestimmte Form der Pflegezusatzversicherung vom Staat gefördert. Eine Förderpflege mit Pflege Bahr der UKV kann separat und in Kombination mit dem Komfort- oder Premiumschutz der UKV abgeschlossen werden.

Die Vorteile einer Förderpflege mit Pflege Bahr der UKV

Die Förderpflege mit Pflege Bahr der UKV bietet gleich mehrere Vorteile. Ab einem Alter von 18 Jahren kann jeder gesetzlich Pflegeversicherte eine zusätzliche Förderpflege mit Pflege Bahr bei der UKV abschließen. Eine Gesundheitsprüfung vor Abschluss ist nicht erforderlich. Ab einem Mindestbeitrag von 15 Euro monatlich, erhält der Versicherte eine staatliche Förderung von 5 Euro im Monat. Um die Beantragung und Verrechnung der Förderung kümmert sich die UKV. Der Versicherungsnehmer zahlt lediglich den, um die Förderprämie verringerten Beitrag. Im Leistungsfall zahlt die UKV ein Pflegetagegeld, welches von der Pflegeart unabhängig zur freien Verfügung steht. In Kombination mit den anderen Versicherungsprodukten der UKV PflegeOptimal und PflegePremium können die Versicherungsleistungen aufgestockt werden.

Was leistet die Förderpflege mit Pflege Bahr von der UKV?

Nach Vertragsabschluss gibt es für den erstmaligen Erhalt von Leistungen eine Wartezeit von fünf Jahren im Vertrag. Kommt es aufgrund eines Unfalls zu einer Pflegebedürftigkeit, entfällt die Wartezeit. Im Pflegefall zahlt die Förderpflege mit Pflege Bahr der UKV ein Pflegetagegeld in Abhängigkeit der Schwere der Pflegebedürftigkeit. So erhalten Pflegebedürftige mit der Einstufung in die Pflegestufe 0 oder 1 zwanzig Prozent des vereinbarten Pflegegeldes. Versicherte mit der Pflegestufe 2 erhalten vierzig Prozent des vereinbarten Satzes. Bei Erreichen der Pflegestufe 3 erhalten die Pflegebedürftigen das festgelegte Pflegegeld in voller Höhe.

Angebote vergleichen & Kosten berechnen

Pflegezusatzversicherungen mit staatlicher Förderung können sich in ihrer Prämienhöhe und in den Versicherungsleistungen voneinander unterscheiden. Es ist sinnvoll, die besten und preisgünstigsten Angebote mit unserem seiteninternen Vergleichsrechner zu ermitteln. Das Feld „Zum Versicherungsvergleich“ führt Sie direkt auf den Tarifrechner.