Pflegeversicherung von A-Z

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Pflegeversicherung Debeka

Um die hohen Kosten bei Pflegebedürftigkeit aufzufangen, sind die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung oft nicht ausreichend. Die Tarife für Pflegegeld der Debeka sind geeignet, die Versorgungslücke zu schließen.

Tarife

  • Tarif EPG zur Ergänzung der gesetzlichen Pflegeversicherung mit staatlicher Förderung
  • Tarif EPC als private Pflegezusatzversicherung ohne Zulagen
  • beide Tarife können auch kombiniert abgeschlossen werden

Versicherte Personen

  • volljährige Versicherte, die in der gesetzlichen Pflegeversicherung oder in der privaten Pflegepflichtversicherung versichert sind

Wartezeiten

  • Wartezeit im Tarif EPG fünf Jahre
  • im Tarif EPC eine verkürzte Wartezeit von drei Jahren
  • bei Pflegebedürftigkeit aufgrund eines Unfalls entfällt die Wartezeit

Pflegegeld

  • im Tarif EPG beträgt das Pflegegeld in Pflegestufe III mindestens 600 Euro.
  • im Tarif EPC wird die Höhe des Pflegegeldes in Schritten von 150 Euro frei vereinbart
  • Auszahlung von 35 % des vereinbarten Pflegegeldes bei Pflegestufe I
  • bei Pflegestufe II werden 70 % ausgezahlt
  • in der Pflegestufe III erhalten Versicherte 100 % des vereinbarten Pflegegeldes
  • bei einer bestehenden Demenz ohne Anerkennung einer Pflegestufe kommen 20 % des vereinbarten Pflegegeldsatzes zur Auszahlung

Staatliche Förderung

  • förderfähig sind monatliche Mindesteigenbeiträge von zehn Euro
  • das vereinbarte Pflegegeld muss mindestens 600 Euro betragen

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Über den Button “Zum Versicherungsvergleich >>” sehen sie die Pflegeversicherung der Debeka im Vergleich mit anderen Anbietern. So finden Sie leicht den passenden Tarif für Ihre Bedürfnisse und können den Vertrag auf Wunsch gleich online abschließen.

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Häufig gestellte Fragen

  • Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

    Mit der Pflegeversicherung lässt sich gewährleisten, dass Pflegebedürftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgeführt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedürftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal für sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebedürftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei täglichen Verrichtungen, die regelmäßig wiederkehren, sowie Ernährung, Körperpflege, Mobilität und die Versorgung des Haushalts.

  • Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

    Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsächlich anfallenden Kosten übernimmt. Die private Pflegeversicherung trägt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebedürftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsächliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden, da die Prämien umso niedriger sind, umso jünger die versicherte Person ist.

  • Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

    Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro beträgt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhängig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswürdige Versicherungsverträge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kümmern, dies regelt der Versicherer.

  • Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

    Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

  • Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

    Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

  • Pflege Bahr – Was ist das?

    Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Darüber hinaus sollte die spätere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat für die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Weitere Informationen


Seit dem Jahr 1995 besteht in Deutschland die Pflegeversicherung. Sie ist der jüngste Spross der gesetzlichen Sozialversicherungen, zu denen auch die Renten-, Arbeitslosen-, Unfall- sowie die Krankenversicherung gehören. Der Gesetzgeber hat die Pflegeversicherung nicht als Vollversicherung konzipiert. Das Konzept der gesetzlichen Pflegeversicherung soll den Pflegebedürftigen die Grundversorgung zur selbstbestimmten Lebensführung sichern. Ähnlich wie in der gesetzlichen Rentenversicherung zeigen sich auch Versorgungslücken bei der gesetzlichen Pflegeversicherung. Die Debeka bietet attraktive Zusatztarife zur gesetzlichen Pflegeversicherung an, die die Lücken schließen und eine komfortable Pflege nach den eigenen Wünschen ermöglichen. Ein Tarif für Pflegegeld der Debeka ist mit der neuen staatlichen Förderung, dem sogenannten Pflege-Bahr, kompatibel. Der Pflegeversicherungsbeitrag der Debeka richtet sich nach dem Eintrittsalter des Versicherten.

Die Tarife für Pflegegeld der Debeka

Als größter privater Krankenversicherer mit einem Marktanteil von rund 25 % unterhält die Debeka auch die größte private Pflegepflichtversicherung. Dieser Tarif steht lediglich den Mitgliedern mit einer privaten Krankenvollversicherung bei dem Unternehmen zur Verfügung. Der Gesetzgeber sieht vor, dass die private Pflegepflichtversicherung zusammen mit der Krankenversicherung bei einem Anbieter abgeschlossen wird. Für privat und gesetzlich Versicherte stehen zwei ergänzende Tarife für Pflegegeld der Debeka zur Auswahl. Der Tarif EPG eignet sich für alle Interessenten, die die neue staatliche Vorsorge nutzen möchten, der Tarif EPC ist dagegen ein klassischer Vertrag, um die Leistungen der gesetzlichen Pflege zu ergänzen.

Voraussetzungen

Um eine zusätzliche private Pflegeversicherung abschließen zu können, müssen die Interessenten in der gesetzlichen Pflegeversicherung oder in der privaten Pflegepflichtversicherung versichert sein.

Zusatztarif mit staatlicher Vorsorge

Der Staat fördert die private Vorsorge für eine spätere Pflege mit fünf Euro monatlich. Um in den Genuss der Förderung zu kommen, muss der Beitrag der Pflegeversicherung der Debeka bei mindestens 15 Euro monatlich liegen. Das Unternehmen bietet ein zusätzliches Pflegegeld von 600 Euro monatlich bei Pflegestufe III an. Damit auch sehr junge Versicherte von der Förderung profitieren können, liegt der Mindestbeitrag bei 15 Euro, das Pflegegeld wird in diesem Fall erhöht. So erhalten Versicherte, die mit 20 Jahren einen Vertrag abschließen, für einen Eigenbeitrag von zehn Euro monatlich ein Pflegegeld von 909,10 Euro bei Pflegestufe III. Im Versicherungsfall muss der Beitrag der Pflegeversicherung der Debeka weiter gezahlt werden. Für die Versicherung gilt eine Wartezeit von fünf Jahren. Bei Unfällen entfällt die Wartezeit, der Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung der Debeka kann jederzeit gestellt werden. Es ist sehr einfach, das Pflegegeld zu beantragen. Die Debeka stellt hier den Leistungsantrag direkt online zur Verfügung.

Private Vorsorge ohne Förderung

Je nach Lebenssituation kann der private Pflegeversicherungszusatztarif der Debeka eine interessante Option sein. Mit diesem Angebot bietet das Unternehmen zusätzlich die Möglichkeit, den staatlich geförderten Tarif weiter zu optimieren. Das Pflegegeld wird in Schritten von 150 Euro vereinbart. Durch die verkürzte Wartezeit bei diesem Tarif ist es schon nach drei Jahren möglich, Pflegegeld zu beantragen. Die Debeka verzichtet auch hier bei Unfällen auf die Wartezeit. Bei dem ersten Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung der Debeka zahlt das Unternehmen einen Einmalbetrag von 2.500 Euro ohne Kostennachweis aus. Den Versicherten steht zusätzlich eine kostenlose Beratungshotline zu Verfügung. Dort werden alle Fragen rund um die Pflege, die Heimplatzsuche und das Pflegegeld beantragen bei Debeka und staatlichen Stellen beantwortet. Eingeschlossen sind auch Fragen rund um die allgemeine Pflegeversicherung. Im Vergleich der Debeka mit Ihren Mitbewerbern zeigt die Debeka auch hier Ihre Stärken. Die Leistungen sind immer gleich, es wird nicht zwischen häuslicher, teil- und vollstationärer Pflege unterschieden.

Sonderfall Demenz

Immer häufiger leiden Senioren aufgrund einer demenziellen Erkrankung unter einer Einschränkung der Kompetenzen im Alltag. Obwohl diese Zustände von Orientierungslosigkeit und Verwirrung für die Betroffenen und die Angehörigen sehr belastend sind, führen sie in vielen Fällen nicht zum Zuspruch einer Pflegestufe. In diesen Fällen leistet die Pflegeversicherung der Debeka ein monatliches Pflegegeld in Höhe von 20 % der vereinbarten Höchstsumme bei Pflegestufe III der Pflegeversicherung. Im Vergleich der Debeka mit anderen Versicherungen schneidet im Bereich Pflegeversicherungsbeitrag die Debeka gut ab. So wird die adäquate Versorgung gewährleistet und Angehörige und Betroffene erhalten Unterstützung von der Pflegeversicherung der Debeka. Der Antrag auf Pflegegeld ist einfach zu stellen.

Die Pflegeversicherung der Debeka im Test

Durch das Gewähren von Leistungen bei Demenz auch ohne Pflegestufe und Wegfall der Wartezeiten bei Unfall hebt sich Angebot von einigen Mitbewerbern deutlich ab. Daher schneidet die Pflegeversicherung der Debeka im Test der Stiftung Warentest gut ab. Allerdings legten die Tester bei der Pflegeversicherung der Debeka im Test Modellkunden fest. Daher ist der Test für andere Altersgruppen wenig aussagekräftig. Sie sollten bei der Debeka Pflegeversicherung einen Vergleich mit anderen Anbietern durchführen.

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Nachdem Sie nun einen Überblick über die Pflegeversicherung der Debeka erhalten haben, können Sie noch nicht einschätzen, ob dieses Angebot das richtige für Sie ist. Sie sollten die Pflegeversicherung der Debeka im Vergleich sehen, denn je nach Eintrittsalter unterschieden sich die Tarife der verschiedenen Anbieter sehr. Mit unserem kostenlosen Tarifvergleich, den sie über den Link "Zum Versicherungsvergleich" erreichen, helfen wir Ihnen gerne weiter. Dort finden Sie leicht online den passenden Anbieter für Ihre persönliche Lebenssituation.