Pflegeversicherung von A-Z

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Pflegeversicherung AOK Nordwest

Die AOK Nordwest ist als gesetzliche Krankenkasse Ansprechpartner, um Leistungen aus der Pflegeversicherung im Rahmen der Sozialversicherungen zu erhalten. Darüber hinaus können Mitglieder der AOK Nordwest eine Zusatz-Pflegeversicherung der Vigo Versicherung direkt bei der AOK abschließen.

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse

  • Ziel ist die Förderung der häuslichen Pflege
  • Leistungen können aus Geldleistungen, Sachleistungen oder der Kombination aus finanzieller und Sachleistung bestehen
  • Leistungshöhe ist von der zugeteilten Pflegestufe abhängig
  • um Leistungen zu erhalten, muss zuvor ein Antrag gestellt werden

Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung bei der AOK Nordwest

  • Schritt 1 – Antrag auf Pflegegeld stellen
  • Schritt 2 – Begutachtung der Pflegebedürftigkeit durch den MDK
  • Zuteilung einer Pflegestufe durch die AOK
  • Bewilligung der Pflegeleistungen gemäß der zugewiesenen Pflegestufe

Pflegestufen

  • Pflegestufe 0 – bei leichter Pflegebedürftigkeit Demenzkranker
  • Pflegestufe I – bei erheblicher Pflegebedürftigkeit
  • Pflegestufe II – bei schwerer Pflegebedürftigkeit
  • Pflegestufe III – bei schwerster Pflegebedürftigkeit

Zusatzpflegeversicherung bei der AOK

  • AOK vigo Pflegetagesgeldversicherung
  • Kooperationsprodukt der Vigo Versicherung

Angebote vergleichen & Kosten berechnen

Die Angebote zur Zusatz-Pflegeversicherung können sehr unterschiedlich ausfallen. Berechnen Sie deshalb die besten Versicherungen mit unserem Tarifrechner. Das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“ leitet Sie direkt auf den Tarifrechner. Nach der Berechnung ist ein Onlineabschluss möglich.

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Häufig gestellte Fragen

  • Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

    Mit der Pflegeversicherung lässt sich gewährleisten, dass Pflegebedürftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgeführt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedürftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal für sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebedürftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei täglichen Verrichtungen, die regelmäßig wiederkehren, sowie Ernährung, Körperpflege, Mobilität und die Versorgung des Haushalts.

  • Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

    Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsächlich anfallenden Kosten übernimmt. Die private Pflegeversicherung trägt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebedürftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsächliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden, da die Prämien umso niedriger sind, umso jünger die versicherte Person ist.

  • Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

    Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro beträgt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhängig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswürdige Versicherungsverträge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kümmern, dies regelt der Versicherer.

  • Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

    Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

  • Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

    Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

  • Pflege Bahr – Was ist das?

    Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Darüber hinaus sollte die spätere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat für die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Weitere Informationen


Immer mehr Menschen werden pflegebedürftig. Die steigende Lebenserwartung und unsere immer älter werdende Gesellschaft sind der Grund dafür. Doch Pflegekosten sind schon heute kaum mehr bezahlbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt lediglich die Grundsicherung. Darüber hinaus ist eine private Vorsorge so wichtig wie nie zuvor. Die AOK Nordwest ist als gesetzliche Krankenkasse Ansprechpartner, wenn ein Antrag auf Pflegegeld gestellt werden muss. Darüber hinaus können die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse über die AOK eine Zusatz-Pflegeversicherung abschließen.

Was leistet die gesetzliche Pflegeversicherung

Als eine der großen gesetzlichen Krankenkassen ist die AOK Nordwest auch für die Pflegeversicherung im Rahmen der Sozialversicherungen zuständig. Grundsätzliches Ziel der gesetzlichen Pflegeversicherung ist die Förderung der häuslichen Pflege. Dem entsprechend sind auch die Leistungen der gesetzlichen Vorsorge ausgerichtet. Die Leistungen können aus Geld- oder Sachleistungen und gegebenenfalls aus einer Kombination beider Komponenten bestehen. Die Höhe der Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung richtet sich nach der zugeteilten Pflegestufe. Je nach Schwere der Pflegebedürftigkeit erfolgt die Einstufung in die Pflegeklassen 0 bis III. Um Pflegegeld von der gesetzlichen Pflegeversicherung zu erhalten muss zunächst ein Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung bei der AOK Nordwest gestellt werden.

Einen Antrag auf Pflegegeld bei der AOK Nordwest stellen

Pflegegeld gibt es nicht auf Zuruf. Um Leistungen aus der gesetzlichen Pflegekasse zu erhalten, muss zunächst ein Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung bei der AOK Nordwest gestellt werden. Damit das Pflegegeld bewilligt und zugeteilt wird, muss zunächst eine Pflegebedürftigkeit festgestellt werden. Es ist auf jeden Fall ratsam, möglichst frühzeitig einen Antrag auf Pflegegeld bei der AOK Nordwest zu stellen, denn das Bewilligungsverfahren von der Antragstellung bis hin zur Auszahlung der ersten Leistung bedarf ein wenig Zeit. Zunächst genügt ein formloser Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung bei der AOK Nordwest. Daraufhin beauftragt die AOK den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK), ein Gutachten über die bestehende Pflegebedürftigkeit zu erstellen. Der MDK vereinbart einen Begutachtungstermin mit dem Pflegebedürftigen und schaut sich Gesundheitszustand und Pflegesituation vor ort an. Der Begutachtungstermin erfolgt in aller Regel sehr zeitnah. Kommt kein Termin mit dem MDK innerhalb von 4 Wochen zustande, nachdem der Antrag auf Pflegegeld bei der AOK Nordwest gestellt wurde, stellt die AOK drei andere Gutachter zur Verfügung. Der MDK schickt im Regelfall seine Begutachtung direkt an die AOK. Es ist aber auch möglich, den Bericht selbst anzufordern. Aufgrund der Begutachtung durch den MDK wird der Patient in eine der Pflegestufen von 0 bis III eingestuft. Diese Einstufung in eine Pflegestufe bestimmt letztendlich die Höhe der bewilligten Gelder oder Sachleistungen. Wenn bereits Pflegegeld aus der gesetzlichen Pflegeversicherung bezogen wird und sich der Pflegezustand des Pflegebedürftigen verschlechtert, muss bei der AOK eine Neueinstufung in eine höhere Pflegeklasse beantragt werden. Dazu muss ein Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung bei der AOK Nordwest zum Erhalt höherer Leistungen aufgrund der erhöhten Pflegestufe gestellt werden.

Einstufung in Pflegestufen

Nachdem ein Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung bei der AOK Nordwest gestellt wurde, erfolgt zunächst einmal die Einstufung in eine der Pflegestufe. Ohne die Vergabe einer Pflegestufe wird der Antrag auf Pflegegeld von der AOK Nordwest abgelehnt. Pflegestufe 0 erhalten nur leicht Pflegebedürftige, die an einer Demenzerkrankung leiden. Besteht eine erhebliche Pflegebedürftigkeit, erfolgt die Einstufung in die Pflegestufe I. Patienten mit Pflegestufe II sind schwer pflegebedürftig. In Pflegestufe III besteht eine schwerste Pflegebedürftigkeit. Die Einstufung in eine bestimmte Pflegestufe entscheidet letztendlich beim Antrag auf Pflegegeld bei der AOK Nordwest über die Höhe der Versicherungsleistung. Die Zuweisung einer bestimmten Pflegestufe ist nicht nur für einen Antrag auf Pflegegeld bei der AOK Nordwest für die gesetzliche Pflegeversicherung im Rahmen der Sozialversicherung wichtig. Auch wenn über die AOK Nordwest eine zusätzliche Pflegeversicherung abgeschlossen wurde, ist die bescheinigte Pflegestufe für den Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung bei der AOK Nordwest für die Zusatzversicherung entscheidend für die Leistungshöhe.

Zusatzversicherung AOK vigo

In Kooperation mit der Vigo Versicherung (ehemals Düsseldorfer Versicherung) bietet die AOK für ihre Mitglieder eine Zusatzpflegeversicherung in Form einer Pflegetagegeldversicherung an. Das Versicherungsprodukt entspricht der Pflegetagegeldversicherung der Vigo Versicherung.

Angebote vergleichen & Kosten berechnen

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung reichen nicht aus, um die tatsächlichen Pflegekosten zu decken. Ein zusätzlicher Abschluss einer privaten Pflegeversicherung ist daher sinnvoll. Das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“ bringt Sie automatisch auf unseren seiteninternen Tarifrechner. So können Sie die besten und preiswertesten Pflegeversicherungen ermitteln.