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Morbus Crohn Pflegeversicherung

Für Morbus Crohn Patienten ist die zusätzliche Absicherung durch eine private Pflegeversicherung genauso wichtig wie für gesunde Menschen. Bei der Auswahl und beim Abschluss der Versicherung sollten einige Dinge beachtet werden.

Aufnahmebedingung Gesundheitsprüfung

  • für Morbus Crohn Patienten meist ungünstig, da chronische Erkrankungen häufig zur Antragsablehnung führen
  • Gesundheitsfragen müssen wahrheitsgemäß und detailliert inklusive Arztberichte beantwortet werden

Aufnahmebedingung Gesundheitsfragen

  • einfache, eher allgemeine Fragen
  • Gesundheitsfragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden

Konsequenzen bei Falschbeantwortung

  • Auflösung des Vertrages
  • Kündigung des Vertrages
  • Fortführung des Vertrages zu neuen Konditionen
  • keine oder verminderte Leistungen im Pflegefall

Tipps für Morbus Crohn Patienten

  • Versicherungsvergleich durchführen
  • Pflege-Bahr-Versicherung kann problemlos von jedem abgeschlossen werden

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Eine gute und dennoch günstige Pflegeversicherung finden Sie einfach und schnell mit unserem seiteninternen Tarifrechner. Sie gelangen über das Feld “Zum Versicherungsvergleich” direkt zum Tarifvergleich. Anschließend kann ein Onlinevertrag abgeschlossen werden.

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Häufig gestellte Fragen

  • Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

    Mit der Pflegeversicherung lässt sich gewährleisten, dass Pflegebedürftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebedürftigkeit auf Unterstützung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgeführt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedürftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal für sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebedürftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei täglichen Verrichtungen, die regelmäßig wiederkehren, sowie Ernährung, Körperpflege, Mobilität und die Versorgung des Haushalts.

  • Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

    Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsächlich anfallenden Kosten übernimmt. Die private Pflegeversicherung trägt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebedürftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsächliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden, da die Prämien umso niedriger sind, umso jünger die versicherte Person ist.

  • Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

    Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro beträgt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhängig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswürdige Versicherungsverträge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kümmern, dies regelt der Versicherer.

  • Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

    Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

  • Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

    Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

  • Pflege Bahr – Was ist das?

    Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Darüber hinaus sollte die spätere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat für die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Weitere Informationen


Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der tatsächlichen Pflegekosten. Damit die eigene finanzielle Belastung im Pflegefall überschaubar bleibt, ist der Abschluss einer Zusatzpflegeversicherung für jeden dringend ratsam. Auf dem Versicherungsmarkt gibt es verschieden Modelle zur Pflegeversicherung, dazu zahlreiche Tarife mit unterschiedlichen Leistungen und vor allem mit unterschiedlichen Zugangsvoraussetzungen. Worauf sollte im Allgemeinen und im Speziellen von Menschen mit Vorerkrankungen, wie etwa Morbus Crohn, bei der Wahl der richtigen Pflegeversicherung achten?

Private Vorsorge ist wichtig

Immer mehr Menschen bedürfen der Pflege. Grund dafür sind einerseits die höhere Lebenserwartung und andererseits der immer höher werdende Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung. Darüber hinaus belasten die kontinuierlich steigenden Pflegekosten die Situation im Pflegebereich und vor allem die Situation der Betroffenen. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt seit 1995 im Rahmen der Sozialversicherungen einen Teil der Pflegekosten. Allerdings stellt diese Kostenübernahme lediglich eine Grundabsicherung dar. Private Vorsorge ist daher dringend notwendig, wenn nicht der Großteil der Pflegekosten aus eigener Tasche gezahlt werden soll. Für Menschen mit Vorerkrankungen ist es jedoch nicht immer einfach, die passende Pflegeversicherung zu finden. So kann es durchaus schwierig werden, eine Pflegeversicherung mit Morbus Crohn zu finden.

Pflegeversicherung und Morbus Crohn

Morbus Crohn ist eine entzündliche und chronische Darmerkrankung. Wer einmal an dieser Krankheit leidet, wird meist ein Leben lang von mit der Krankheit zurechtkommen müssen. Für chronisch Kranke ist eine Absicherung durch eine Zusatzpflegeversicherung enorm wichtig, denn niemand kann den Verlauf der Erkrankung zu 100 Prozent voraussagen und ausschließen, dass das Leiden nicht irgendwann einmal den Patienten zum Pflegefall macht. Im Pflegefall durch Morbus Crohn ist Pflegegeld genau so unverzichtbar wie für alle anderen pflegebedürftigen Menschen. Doch leider haben es die chronisch Kranken oftmals schwer, eine passende Pflegeversicherung zu finden.

Abschlussbedingungen beachten

Bei den meisten Zusatzpflegeversicherungen ist der Abschluss nur unter bestimmten Abschlussvoraussetzungen möglich. Ein Abschlusskriterium ist in der Regel das Abschlussalter. Hier gibt es in vielen - aber nicht allen - Tarifen Alterbeschränkungen zu beachten. Für Morbus Crohn Erkrankte weitaus wichtiger und auch schwieriger können die zum Abschluss notwendige Gesundheitsprüfung oder Gesundheitsfragen sein. Fordert die Versicherung eine Gesundheitsprüfung, müssen detaillierte Fragen zum aktuellen Gesundheitszustand wahrheitsgemäß beantwortet werden. Häufig ist dazu die Hilfe des behandelnden Arztes notwendig, denn bei einer Gesundheitsprüfung werden exakte medizinische Fakten erfragt. Ist eine Gesundheitsprüfung Abschlussvoraussetzung ist eine solche Pflegeversicherung für Morbus Crohn Patienten oftmals nicht geeignet, weil der Antrag auf Pflegeversicherung entweder sofort abgelehnt wird oder aber der Beitrag durch die bestehende Vorerkrankung extrem teuer wird. Als weitere Variante sind bei der Antragstellung zur Pflegeversicherung auch Gesundheitsfragen möglich. Auch Gesundheitsfragen müssen selbstverständlich wahrheitsgemäß beantwortet werden. Im Gegensatz zur Gesundheitsprüfung sind die Fragen zur Gesundheit jedoch allgemeiner und einfacher gehalten, sodass der Antragsteller diese in der Regel ohne Hilfe seines Arztes beantworten kann. Werden bei der Antragstellung Gesundheitsfragen gestellt, ist häufig die Frage nach chronischen Erkrankungen dabei. Da Morbus Crohn zu den chronischen Erkrankungen gehört muss diese Frage sorgfältig und wahrheitsgemäß beantwortet werden. Es kann sein, dass der Antrag aufgrund der Vorerkrankung abgelehnt wird. Meist führt die Angabe der Erkrankung jedoch zu einem höheren Beitrag.

Falschangaben - was passiert?

Grundsätzlich ist jeder Antragsteller dazu verpflichtet, alle gestellten Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Es kommt jedoch immer wieder vor, dass kranke Menschen aus Angst, im Pflegefall ohne Versicherung zu sein, die Fragen falsch beantworten und die vorhandene Erkrankung verschweigen. Dies kann verschiedene Konsequenzen nach sich ziehen. Wurden die falschen Angaben vorsätzlich oder grob gemacht, kann der Versicherer vom abgeschlossenen Vertrag sofort zurücktreten. Bei Falschangaben, die weder grob fahrlässig noch vorsätzlich gemacht wurden, kann der Versicherer den Vertrag kündigen oder mit geänderten Konditionen fortführen. Noch gravierender sind die Auswirkungen von Falschangaben im Leistungsfall. Dann kann es sein, dass beim Verschweigen von Morbus Crohn kein Pflegegeld gezahlt wird. Auch ist es möglich, dass beim Verschweigen von Morbus Crohn das Pflegegeld nur zu einem geringen Teil gezahlt wird.

Tipps zum Abschluss einer Pflegeversicherung für Morbus Crohn Patienten

Selbstverständlich ist für chronisch Kranke wie etwa Morbus Crohn Patienten der Abschluss einer Pflegeversicherung nicht unmöglich. Viele Anbieter nehmen Anträge zur Pflegeversicherung von Morbus Crohn Patienten gegen die Zahlung einer erhöhten Versicherungsprämie problemlos an, sodass auch Patienten mit Morbus Crohn auf Pflegegeld von einer privaten Pflegeversicherung im eigenen Pflegefall zurückgreifen können.. Um das günstigste Angebot zu finden, ist ein Versicherungsvergleich ratsam. Eine Pflege-Bahr-Versicherung ist für chronisch Kranke genauso problemlos abschließbar wie für gesunde Menschen. Pflegeversicherungen mit staatlicher Förderung müssen für jeden zugänglich sein, sodass auch bei einer Erkrankung an Morbus Crohn auf Pflegegeld durch eine Zusatzpflegeversicherung nicht verzichtet werden muss.

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Eine Zusatzpflegeversicherung ist unabhängig vom aktuellen Gesundheitsstatus wichtig. Nutzen Sie daher unseren Tarifrechner zu einem Versicherungsvergleich. Das blaue Feld "Zum Versicherungsvergleich" führt Sie automatisch auf den seiteninternen Vergleichsrechner.